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Philippus-Nathanael Unsere Kirchengemeinde
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Gospel A Cappella Die frohe Botschaft
  • Weihnachtskonzerte 2017

     

    Samstag, 02.12.2017,18:00 Uhr,
    Kreuzkirche am Hohenzollerndamm, Schmargendorf

    Samstag, 16.12.2017,18:00 Uhr,
    Nathanaelkirche am Grazer Platz, Friedenau

     
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Die frohe Botschaft

Gospel leitet sich vom englischen "Good Spell" ab, übersetzt "Frohe Botschaft", Evangelium.

Es ist das Programm unseres Chores, diese christliche Botschaft musikalisch und in verschiedenen Sprachen zu verkünden. Teils a cappella, teils mit Klavierbegleitung, verstehen wir unseren Gesang als einen Ausdruck unserer Herzensfreude, den wir zur Ehre Gottes auch in Gottesdienste einbringen. So strebt der Chor keine Kopie nordamerikanischer Gospelmusik bzw. des "Black Gospel" an, sondern versucht eine Brücke zwischen europäischen Kirchenmusik-Traditionen und denen anderer Kontinente zu schlagen, wobei die Verkündigung und das Gebet immer im Vordergrund stehen.

Spirituals

Negro Spiritual ist eine Musikrichtung, die in den USA mit Beginn der Sklaverei im 17. Jahrhundert entstanden ist. Die Spirituals sind als Wurzel des Gospels anzusehen. Die Spiritual-Texte sind fast ausschließlich religiösen Inhalts und erzählen von dem Leben geschlagener, geschundener und sehnsüchtiger Menschen (der Sklaven). Die Texte erzählen von der Hoffnung dieser Menschen und ihrem Glauben an Gott. Die emotional klingenden Spirituals beschreiben meist Situationen aus dem Alten Testament, die denen der Sklaven ähneln.

Abenteuer A Cappella Musik

Unbegleiteter Ensemblegesang ist die Königsdisziplin der Chormusik. A cappella”, sagt Simon Halsey, „is what all choral singing is about.”  A cappella ist das Eigentliche des Ensemblegesangs. Das Herz der Chormusik.

Der Begriff leitet sich vom päpstlichen Sängerkollegium der Sixtinischen Kapelle im Vatikan her, das seine Messen und Motetten rein vokal, ohne Begleitung von Instrumenten sang. Das hatte einen theologischen Grund: Die menschliche Stimme war von Gott geschaffen, die Instrumente aber von Menschen oder, schlimmer noch, vom Teufel, wie orthodoxe Christen annahmen. Darum durfte Gott in der päpstlichen Kapelle nur durch sein eigenes Werk, die menschliche Stimme, gelobt werden. In diesem Sinne wurde der Begriff alla Cappella oder alla Cappella Sistina – „im Stile der Sixtinischen Kapelle".

Halsey macht aber noch auf einen anderen Effekt des puren Vokalklangs aufmerksam. „A cappella-Musik ist sinnlicher als jede andere Musik, weil sie direkter ist. Hier hat man die Stimme und nichts als die menschliche Stimme. Der Körper des Sängers spricht direkt zum Körper des Hörers, sein Herz direkt zum Herzen des Hörers, seine Seele direkt zur Seele des Hörers. Und wenn man dann die Stimmen potenziert, die Klangfarben mischt, wenn man einen großen, sinfonischen Chor in einem großen Raum hört, gibt es kein sinnlicheres Erlebnis.“

(Auszug: Rundfunkchor Berlin-Saisonbroschüre Juni 2010)